Unsere Blogger

24. January 2019
  • Berufspraxis

Seit Anfang dieses Jahres haben wir zwei neue gateway.one Blogger – dürfen wir vorstellen, Helena und Yanic. Während Helena im Sommer 2018 bereits die Lehre als Fahrradmechaniker begonnen hat, drückt Yanic noch bis Juli die Schulbank, bis er danach die Lehre als Informatiker startet.

Helena, Fahrradmechanikerin EFZ

«Hey Zusammen,
Ich bin Helena, 16 Jahre alt, und seit August 2018 absolviere ich die Ausbildung zur Fahrradmechanikerin EFZ beim „Velo Tröhler“ in Fehraltorf.
In meiner Freizeit mache ich oft Musik auf dem Klavier oder der Gitarre, unternehme was mit Freunden oder bin draussen mit unseren Pferden und Hunden unterwegs. Natürlich fahre ich auch sehr gerne Fahrrad.
Auf den Beruf des Fahrradmechanikers bin ich erst relativ spät gekommen. Ich wusste lange nicht, was ich überhaupt werden wollte, habe mich über jegliche Berufe informiert und sehr viele Schnupperlehren absolviert. Dabei war es eigentlich so naheliegend, denn schon als kleines Mädchen habe ich bei allen Reparaturen im Haus, an den Velos und am Auto „geholfen“ und ich war immer zu Stelle, wenn es etwas zum Schrauben gab. In den kommenden Beiträgen werde ich ausführlicher über meine Berufswahl schreiben.
In meinem Lehrbetrieb haben wir eine Fahrradwerkstatt mit vier Arbeitsplätzen und das Büro vom Chef, ein Lager im Keller und natürlich unseren Fahrradladen, welcher über zwei Stockwerke verteilt ist. Auf der anderen Strassenseite befindet sich ein Extra-Schuppen, wo sich auf der einen Hälfte die Reparaturen-Velos, und in der Anderen Neu-Velos befinden.
Bei uns findet man neben den gängigen Velotypen, wie Rennvelos oder Mountainbikes auch Kindervelos, Laufvelos, Trottinets, BMX sowie Velo-Anhänger oder auch Kleidung, Helme und Velozubehör. Für Kunden, denen es zu mühsam ist, ihr Velo selbst zu bringen oder im Auto zu verladen, bieten wir auch einen Abhol- und Bringservice an.
Ich bin sehr froh bei Hermann Tröhler in der Ausbildung zu sein. Er ist ein sehr netter Chef und hat sich zudem erfolgreich in unserem Dorf, sowie im Zürcher Oberland, mit seiner Arbeit einen guten Ruf verschafft. In diesem Jahr feiert er bereits das 30-jährige Jubiläum.
Soviel erst einmal zu meiner Person und meiner Lehrstelle. Bis zum nächsten Mal – Helena.»

Yanic, 3. Sekundarstufe

«Mein Name ist Yanic und ich bin 15 Jahre alt. Ich wohne im Kanton Bern und fange schon bald meine Lehre als Informatiker bei der BKW an. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich in der 9. Klasse Sekundarniveau.
In meinem Leben dreht sich alles um Zahlen und die Computerwelt. Bereits als kleiner Junge habe ich mich sehr für das iPad meiner Grossmutter und dessen Apps darauf interessiert. Einige Zeit später bin ich sehr oft auf YouTube und schaue mir kleine «How to programm an App» Videos an.
In meiner Freizeit schreibe ich sehr gerne Texte (Artikel für das Jugendheft «#ÄuäBärn») oder engagiere mich beim Jugendparlament der Stadt Bern als Mitglied des Vorstandes. Typisch für die meisten Informatiker: Coden... In meiner Freizeit lerne ich natürlich jetzt schon viel über das ganze Programmieren und Erstellen z.B. einer App. Ausserdem lerne ich sehr viel Neues durch die Nebenjobs, welche ich manchmal mache.
Wie ihr eventuell schon erraten könnt, werde ich eine Ausbildung als Informatiker mit der Fachrichtung Applikationsentwicklung machen. Seit mehreren Jahren interessiert mich das sogenannte «Coding» sehr fest und daher möchte ich es auch zu meinem Beruf machen. «Coding» bedeutet so viel wie ganz viele Zeilen auf Englisch in einen Computer eintragen, welcher dann ein fertiges und hoffentlich sauberes Programm rausgibt. Ich habe es schon so oft gemerkt, dass mir der Job Informatiker sehr gut gefällt, hier ein paar Beispiele: Man braucht als Informatiker gute Mathematikkenntnisse, per Zufall ist Mathematik eines meiner Lieblingsfächer in der Schule und es liegt mir sehr gut. Englischkenntnisse sind sehr wichtig und ich persönlich würde mich jetzt auch so einstufen, dass ich Englisch recht gut kann. Beim Französisch hingegen klappt das noch nicht ganz alles, aber das braucht man als Informatiker ja fast nie, ausser im direkten Gespräch mit Kunden.
Ich finde, dass die Motivation das Wichtigste in der Schule sein muss, da man sonst nicht lernen kann. Für euch werde ich nun bis im Dezember 2019 jeden Monat einen neuen Blogartikel schreiben, bei welchem ihr meine Arbeiten, Vorbereitungen, Lehrzeit und natürlich die Schule nach den Sommerferien detailliert nachlesen könnt.
Die Zeit in meinem Leben verging bis jetzt sehr schnell, ich habe es am eigenen Leib erfahren, wie sich dieses «Rennen» um eine Lehrstelle anfühlt. Ich kann euch nun nicht sagen, ob ich es unter- oder überschätzt habe, aber ich finde, dass ich dieses Rennen sehr gut gemeistert habe. In der Oberstufe habe ich mich in der Schule sehr angestrengt und gute Noten geschrieben. Dies hat sich wirklich gelohnt!
In diesem Artikel lernt ihr mich kennen und in den folgenden werdet ihr dann, wie oben schon geschrieben, hauptsächlich über meine Vorbereitung und dann die Lehrzeit mehr erfahren. Kurz und knapp: Ich habe seit der 2. Schulwoche nach den Sommerferien eine super Lehrstelle bei einer super Firma, der BKW AG!

Ich kam auf die BKW, da ich ein Lehrstellen Event in Bern besuchte. Das kann ich jedem nur empfehlen. Als ich dann bei der BKW am Schnuppern war, haben sich meine Zukunftsvisionen ein bisschen verändert. Mehr dazu werdet ihr später erfahren. Bis bald, Yanic.»


Die beiden Blogger, Helena und Yanic berichten monatlich über ihre Erfahrungen während der Berufswahl bzw. der Lehrzeit. Die Blogs sind auf unserer Website zu finden.
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